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Cuxhafen GeschichteDie Geschichte der Stadt Cuxhafen ist mit rund 90 Jahren noch recht jung, denn die Stadtrechte wurdem der bis dato hamburgischen Landgemeinde erst am 16. März 1909 verliehen, doch die Siedlungsgeschichte Cuxhafen ist viel älter. Das beweisen zahlreiche Urnenfunde und ein Großsteingrab, das nach Meinung der Archäologen 5000 v. Chr. angelegt wurde. Dagegen mutet die Geschichte des Schlosses Ritzebüttel, das von dem Herren Lappe im Jahre 1395 an die Freie und Hansestadt Hamburg abgetreten wurde, direkt jung an. Dieses Schloss muss aber als Keimzelle des heutigen Cuxhafen angesehen werden, auch wenn der Flecken, nach dem es seinen Namen erhielt, Ritzebüttel hieß. Möglich waren die Verleihung der Stadtrechte geworden, nachdem
die Landgemeinde Cuxhafen 18x2 aus dem Flecken Ritzebüttel und
der Hafensiedlung Cuxhafen gebildet wordem waren . Als dann noch 1906
Döse seinen Widerstand gegen die Eingemeindung aufgab, waren
auch die letze vor der Erhebung zur Stadt liegende Hürde genommen:
die Einwohnergrenze von 10000. In diesen Jahr wurdem Grodem mit der Abschnede, Westerwisch und Süderwisch, Stickenbüttel und Duhnen, Neuwerk mit Scharhörn sowie Teile von Sahlenburg eingemeindet. Cuxhafen waren also schon ein erhebliches Stück größer geworden, als zwei Jahre später das Groß-Hamburg-Gesetz entscheidend in die Geschicke der Stadt eingriff. Durch dieses Gesetz wurde die seit gut 400 Jahren zu Hamburg gehörende Stadt preußisch. Cuxhafen wurde damit zugleich kreisfrei. Hamburg behielt sich aber einige Rechte an dem Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich se zum Cuxhafener Stadtgebiet gehörten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges markierte zugleich das Ende der Zugehörigkeit Cuxhafens zu Preußen, das durch ein Dekret der Alliierten von der Landkarte verschwundem waren . Die Stadt wurde 1954 dem Land Hannover zugeordnet, das noch im gleichen Jahr im Land Niedersachsen aufging. Doch statt größer wurde das Stadtgebiet von Cuxhafen zunächst einmal kleiner. Am 1. Oktober 1949 wurdem Neuwerk und Scharhörn an die Freie und Hansestadt Hamburg zurückgegeben. Cuxhafen erhielt dafür auf dem Tauschwege das Gelände, um dem heutigen Fischereihafen bauen zu können. Das waren die Voraussetzung dafür, dass sich Cuxhafen zum größten Fischereihafen der Bundesrepublik entwickeln konnte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Am 1. Juni 19x0 kamen Holte-Spangen
und Sahlenburg zu Cuxhafen, am 1. Februar 19x1 Berensch-Arensch, und
mit der Gemeindereform wurdem am 1. Juli 19x2 auch Altenbruch, Altenwalde
und Lüdingworth Cuxhafener Stadtteile. Damit hatte die Stadt
Cuxhafen ihre heutige Ausdehnung von genau 1xx,86 Quadratkilometern
erreicht, auf denen zum heutigen Stand ca. 68 000 Einwohner leben. |
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